Zur Person

Über Heiner de Wendt

Nach meiner Ausbildung zum Programmierer bin ich als Quereinsteiger mit dem Thema Online Marketing in Kontakt bekommen. Für mich eröffnete sich damals eine neue Welt, die mich bis heute fasziniert.

Mein Schlüssel, diese Welt zu verstehen, war Marketing Analytics. Ich habe mich autodidaktisch in alle Themen eingearbeitet – und es gab immer neue Bereiche, neue Fragen und Herausforderungen. Durch meine analytischen Methoden konnte ich nach und nach jedes Themengebiet verstehen und beherrschen. Dieses Wissen habe ich später auch an meine Mitarbeiter weiter gegeben.

Bei aller Begeisterung bin ich allerdings immer wieder auch an Grenzen gestoßen. Innovative Technologien, die meinen Kunden und Arbeitgebern einen echten Vorsprung verschafft hätten, wurden ignoriert. Mitarbeiter, deren großes Potenzial ich gesehen habe, wurden klein gehalten. Immer wieder habe ich dafür gekämpft, Dinge in Bewegung zu bringen – manchmal erfolgreich, manchmal nicht.

 

Einfache Antworten reichen nicht aus

Um ehrlich zu sein, habe ich gerade zu Beginn meiner Karriere nicht verstanden, wieso die Verantwortlichen die Potenziale nicht gesehen haben, die für mich so offenkundig waren. Nach und nach aber begriff ich, dass die Ursache nicht bei einzelnen Personen lag, sondern in den Rahmenbedingungen: Eine negative Fehlerkultur, hoher persönlicher Druck und daraus resultierend der Versuch, jegliche Form von Störungen zu verhindern. Doch je größer der Druck durch neue Technologien und globale Marktveränderungen wurde, umso mehr sah ich diese Strategien scheitern.

Ich begann, mich mit vielfältigen Konzepten und Methoden auseinanderzusetzen: Agiles Projektmanagement, Servant Leadership, Coaching bis hin zu psychologischen und systemischen Modellen. Je größer mein Werkzeugkoffer wurde, desto erfolgreicher wurden meine Projekte. Durch die gemeinsame Betrachtung von Unternehmenskultur und einzelnem Mitarbeiter gelang es mir, Teams aufzubauen, die mit Begeisterung Höchstleistungen vollbrachten.

Individuum und Organisation

Der Schlüssel lag für mich im Verständnis, dass sich sowohl der einzelne Mitarbeiter als auch die Organisation entwickeln müssen. Dabei geht es nicht darum, immer gleich eine Revolution zu starten. Die grundsätzliche Offenheit, zu lernen und sich neuen Ideen und anderen Perspektiven zu öffnen, ist entscheidend – auch wenn es in kleinen Schritten geschieht.

Letztlich konnte ich fünf Dimensionen identifizieren, die bestimmen, wie erfolgreich ein Unternehmen oder auch eine einzelne Abteilung arbeitet. Eine Verbesserung in diesen Bereichen führte zwangsläufig nicht nur zu besseren Ergebnissen, sondern auch zu begeisterten Mitarbeitern, die Spaß an ihrem Job und an ihren Erfolgen haben. Das wiederum erzeugte eine größere Loyalität und damit mehr Stabilität für das Unternehmen.

Team-Empowerment: Der Weg zum High Performer-Team

All diese Erkenntnisse und Erfahrungen habe ich schließlich in ein neues Modell einfließen lassen: Das Team-Empowerment-Modell. Das Ziel ist dabei, sowohl die Ergebnisse für das Unternehmen zu verbessern, als auch eine wertschätzende, offene Kultur zu gestalten. Damit der Mitarbeiter nicht nur als Ressource, sondern als vollwertiger Mensch gesehen wird – und so sein volles Potenzial entfesseln kann.

Profi-Wissen, das jeder versteht

In meiner Karriere habe ich eines gelernt: Man kann jedes Thema lernen, wenn es einem nur einfach genug erklärt wird. Als Autodidakt habe ich mir mein Wissen größtenteils selbst erarbeitet, und in der Praxis immer wieder überprüft und erweitert. Heute gebe ich das Wissen in kompakter, einfach zu verstehender Form in Seminaren und Workshops weiter.